Juni
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2011
Mehr Himmel auf Erden - Pfingstmontag 2011 in Glückstadt
Am Pfingstmontag hat der Kirchenkreis auf dem Marktplatz von Glückstadt seinen zentralen Pfingst-Gottesdienst gefeiert. Rund 500 Besucher konnte die stellvertretende Pröpstin Christiane Zimmermann bei strahlendem Sonnenschein begrüßen. Der Gottesdienst wurde musikalisch begleitet von einem eigens für diesen Gottesdienst zusammengestellten Gospelchor unter Leitung des Kirchenkreiskantors Joachim Poelchau und den von Kerrin Otte geleiteten Posaunenchören des Bezirks Westholstein.
Die Predigt von Propst Dr. Bergemann erinnerte an die Verantwortung jedes Einzelnen, sich im Sinne des Gottesdienst-Leitspruchs „Mehr Himmel auf Erden“ für seine Nächsten und in der Gesellschaft zu engagieren.
Im Anschluss an den Gottesdienst
waren Zeit und Gelegenheit für Begegnungen und Gespräche bei einem gemeinsamen Imbiss, zu
dem der Kirchenkreis die Besucher eingeladen hatte. Ein fröhliches Musikprogramm, gestaltet vom
Posaunen- und Gospelchor und dem Spielmannszug Glückstadt, rundete die Veranstaltung ab.
Allen, die zum Gelingen dieses Festgottesdienstes beigetragen haben, insbesondere den Pfadfindern
aus Wilster, ein herzliches Dankeschön!
Jugendafrikadancemegaactionprojekt
„Jenga Challenge“
Deutsch-kenianisches Musical-Workshop
Lust auf Musical? Lust auf ein deutsch-kenianisches Musical? In Englisch? Zusammen mit deutschen und kenianischen Jugendlichen?
Wenn Du jetzt viermal „Ja“ gesagt hast, zwischen 16 und 20 Jahre alt bist, melde Dich fix bei Sven Vierenklee oder Pastor Thorsten Pachnicke für das Jenga-Challenge-Kick-Off-Wochenende vom 23. bis 25. September 2011 an.
Jenga-Challenge – so heißt das Musical-Projekt, das der Kirchenkreis und die Evangelisch-Lutherische Kirche von Kenia für das kommende Jahr planen.
15 Jugendliche aus Deutschland und 15 Jugendliche aus Kenia treffen sich im Sommer 2012, um gemeinsam ein Musical zu entwickeln: Texte, Lieder und Choreografien – kurz: Jenga Challenge.
Jenga ist ein Spiel, in dem es darum geht, aus verschiedenen Bausteinen gemeinsam einen Turm zu bauen. Genau das wollen wir auch tun: Eine Freundschaft über alle Grenzen hinweg wollen wir aufbauen, die wie ein Turm ein unübersehbares Zeichen setzt. Ein Zeichen, das auch aus großer Entfernung wahrnehmbar ist, von Kontinent zu Kontinent.
Die Herausforderung dabei, die Challenge, sind die Unterschiede zwischen Deutschland und Kenia, unsere verschiedene Sprache, Kultur und Alltagswelt.
Im Frühjahr 2012, vom 20. bis 22. April, wird es ein Vorbereitungswochenende für die deutschen Teilnehmer geben. Mitte Juni 2012 kommen dann die Jugendlichen aus Kenia für drei Wochen her. Die erste Woche ist fürs „Ankommen“ und Kennenlernen reserviert. In der zweiten wird gemeinsam das Musical entwickelt und geprobt und in der dritten Woche finden dann vier Aufführungen statt, um das Ergebnis der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Also: Lust auf Jenga? Lust auf Challenge? Dann melde Dich bei Sven Vierenklee, sven@ej-rm.de, oder Pastor Thorsten Pachnicke, oekumene@kk-rm.de an.
März
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2010
Jugendwart Sven Vierenklee nun für Gesamt-Kirchenkreis zuständig
Von Kirchenkreis-Sprecherin Natalie Lux

Elmshorn. Er selbst hätte wohl am allerwenigsten gedacht, dass er mal bei der Kirche landet. Von Haus aus ist Jugenddiakon Sven Vierenklee nämlich Bankkaufmann. Inzwischen hat er aber seit vielen Jahren bei der Kirche seine Heimat gefunden: Am Sonntag wurde der Hohenlockstedter in der Elmshorner Thomasgemeinde als Jugendwart für den Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf eingeführt. „Er ist nun unser Berufsjugendlicher“, sagt die stellvertretende Pröpstin Christiane Zimmermann mit einem Schmunzeln.
Sven Vierenklee war viele Jahre als Bankangestellter zufrieden. Er kniete sich in die Arbeit rein und erreichte einiges. Doch dann kam der Punkt, an dem er dachte „Jetzt müsste ich mich verbiegen.“ Und wechselte – in die Computerbranche. Wieder machte er seine Arbeit gewissenhaft. „Aber er merkte, das ist es noch nicht“, beschreibt Zimmermann den Lebensweg des 34-Jährigen.
Dann kam die Jugendgruppe in Hohenlockstedt. Vierenklee war wie viele in der ehemaligen DDR geborenen weder getauft noch hatte er irgendeinen Bezug zur Kirche. In einer Jugendgruppe fand er zur Kirche – und hat diesen Weg nicht wieder verlassen. „Er weiß, wie weit weg man sein kann von Glauben und Kirche“, sagt die stellvertretende Pröpstin. „Und er weiß, wie viele Wege Gott gehen kann, jemanden zu uns zu holen.“ Nun arbeitet er seit vielen Jahren haupt- und ehrenamtlich mit Jugendlichen.
Als Kirchenkreisjugendwart ist Vierenklee ist vor allem für die Vernetzung der Jugendarbeit kirchenkreisintern, aber auch in Zusammenarbeit mit anderen Angeboten zuständig. Er organisiert kreisweite Fortbildungen für Ehrenamtliche und sorgt so dafür, dass die Jugendmitarbeiter immer optimal geschult sind. Außerdem berät und unterstützt er die Gemeinden bei der Konzeption und Organisation ihrer Jugendangebote.
September
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2009
Amtseinführung des Propstes und seiner Stellvertreterin
„Hinreichend unterschiedlich“ – Propst und Stellvertreterin ins Amt eingeführt
Festgottesdienst in der St.-Laurentii-Kirche
Von Natalie Lux
Itzehoe. Das neue Leitungsduo aus Propst Thomas Bergemann und Christiane Zimmermann ist nun offiziell im Amt. Am Sonntag, 20. September, führte Gerhard Ulrich, Bischof für den Sprengel Schleswig und Holstein, Bergemann in sein Amt ein und überreichte ihm sein frisch mit dem neuen Schriftzug „Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf 2009“ graviertes Amtskreuz. Anschließend führte der alte und neue Propst seine Stellvertreterin in ihr Amt ein.
Bergemann war seit 2006 Propst im Kirchenkreis Münsterdorf, nach der Fusion übernahm er die Leitung des neuen Kirchenkreises Rantzau-Münsterdorf. „Er ist einer, der gern gegen den Wind läuft“, sagte Bischof Ulrich, der Bergemann zudem als „ideenreich“ und „temperamentvoll“ beschrieb. Schon mehrmals habe der Wind im Kirchenkreis ihn kräftig angepustet, führte Ulrich aus – so zum Beispiel bei seiner knappen Wahl zum Propst vor drei Jahren. Das treibe ihn jedoch eher an als es ihn abschrecke. Und inzwischen gebe es überwiegend Rückenwind für seine Leitungsaufgaben. Ulrich mahnte den Propst, nicht allein zu bleiben, wenn es mal Schwierigkeiten und unbequeme Entscheidungen zu treffen gebe. „Es gibt eine gewisse Einsamkeit im Amt“, sagte er. „Da hilft es, sich beraten zu lassen.“
Nachdem Bergemann sein Amtskreuz wieder trug, stellte er Pastorin Christiane Zimmermann den Gottesdienstbesuchern vor – und räumte jeden Zweifel aus, dass es Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit geben könnte. „Die Chemie stimmt“, sagte Bergemann. „Zwischen uns gibt es eine wohltuende Offenheit“. Zimmermann sei eine Kollegin, „die um sich und andere keinen Wirbel macht“. Sie vertrete eine große Frömmigkeit, die aber nicht abgehoben daherkomme. Und, was dem Propst sehr wichtig war: „Wir sind hinreichend unterschiedlich.“ Den Beweis dafür traten sie sogleich an - in einer überzeugenden Dialogpredigt.
Das neue Kirchenkreisarchiv ist eröffnet
Bisher lagern 800 Bücher ist Wrist
Von Natalie Lux, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf
Wrist. Das neue Archiv des fusionierten Kirchenkreises Rantzau-Münsterdorf ist nun geöffnet. Noch sind zwar nicht alle Kartons im ehemaligen Gemeindehaus in Wrist ausgepackt. Aber ab sofort dürfen Hobbyahnenforscher nach ihren Vorfahren suchen und Heimatkundler sowie Wissenschaftler das Archiv nutzen, um mehr über einen Ort, die Orgel der Dorfkirche oder anderes aus längst vergangenen Zeiten zu erfahren.
Mit einer Kapazität von 1000 Regalmetern findet im neuen Archiv alles Platz, was sich aufzuheben lohnt. Da sind zum Beispiel die Kirchenbücher der Gemeinden, die hier vorschriftsmäßig verpackt und mit der richtigen Belüftung für die Nachwelt erhalten bleiben. Gerade für Familienforscher ist dieser Bestand spannend. Aus den Kirchenbüchern erfahren sie, wann ihre Vorfahren geboren sind, wen sie geheiratet haben und wo sie gelebt haben. Das ganze Leben bis zur Beerdigung kann nachvollzogen werden. „Bis 1876 gab es keine Standesämter“, erläutert Gisela Lindemann, Leiterin des Archivs. „Die Kirche erfasste damals die Personenstandsdaten.“ Auch anschließend zeichneten die Gemeinden die wichtigsten Stationen im Leben des Menschen auf – daher sind die Kirchenbücher bis heute wichtige Medien für Geschichtsinteressierte. Sogar aus den USA bekommt das Archiv regelmäßig Anfragen.
Die Bücher des ehemaligen Kirchenkreises Rantzau wurden vor einiger Zeit auf Mikrofiches verfilmt. Die Bestände des ehemaligen Münsterdorfer Gebiets können auf Papier eingesehen werden. Früher wurden sie von den Gemeinden aufbewahrt. „Inzwischen ist das eine Kirchenkreis-Aufgabe, um eine angemessene Lagerung sicherzustellen“, sagt die Archivplfegerin. Sie ist zusammen mit Otto Ramm dafür zuständig, die Anfragen zu bearbeiten, Interessierte zu beraten und gegen Gebühr auch Forschungsaufträge entgegenzunehmen.
„Die meisten Besucher sind Familienforscher, die sich die Kirchenbücher einer Gemeinde anschauen wollen“, sagt Lindemann. Das neue Archiv in Wrist beherbergt aber auch viele andere Archivalien. So werden alte Personalakten aufbewahrt, genauso wie Protokolle aus Kirchenkreisvorstandssitzungen und Gemeindebriefe. So ist das kirchliche und damit auch das dörfliche Leben vergangener Zeiten nachvollziehbar. „Da die Kirche eine öffentliche Einrichtung ist, kann sie im Prinzip jeder einsehen“, sagt Lindemann. Allerdings seien die Vorschriften des Datenschutzes zu beachten.
Das neue Archiv, Steenkamp 6 in Wrist, hat montags und dienstags vormittags von 8 bis 12 Uhr geöffnet, mittwochs und donnerstags nach Vereinbarung. Da es nur eine begrenzte Anzahl an Arbeitsplätzen gibt, wird grundsätzlich um vorherige Anmeldung gebeten. Das Archiv ist unter Telefon 04821 40701435 zu erreichen.
Juli
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2009
Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf muss eine Million Euro einsparen
Pfarrstellen auf dem Prüfstand: Synode beschließt neue Finanzsatzung
Von Natalie Lux
Elmshorn, Juli 2009. Der Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf steht vor erheblichen Sparzwängen. Wie in der Synode, dem höchsten Entscheidungsgremium des Kirchenkreises, am Sonnabend bekannt wurde, erwarten die Finanzexperten einen Rückgang der Kirchensteuerzuweisungen um etwa zehn Prozent im nächsten Jahr. Schon im Voraus hat der Finanzausschuss ein Konzept vorgelegt, dass im Gemeindehaus der Nikolai-Kirchengemeinde Elmshorn mit Mehrheit beschlossen wurde. Darin ist geplant, dass mehr als eine Million eingespart wird, um die fehlenden Steuermittel auszugleichen. Ein großer Teil betrifft die Pastorenschaft: Es sollen vier Pfarrstellen eingespart werden. Das würde die Kasse um 220 000 Euro erleichtern.
Eine Entscheidung, welche Gemeinden betroffen sein werden, wurde am Sonnabend nicht getroffen. Der Vorschlag des Finanzausschusses sieht vor, dass die Pastorenstellen nicht in festgelegten Gemeinden, sondern innerhalb der sechs Regionen des Kirchenkreises eingespart werden sollen. Vertreter der Regionen, die jeweils mehrere Gemeinden umfassen, sollen dann selbstständig entscheiden, wo sie den Rotstift ansetzen. Vier Pfarrstellen einsparen bedeutet jedoch nicht, dass vier Pastoren entlassen werden. Da einige Stellen derzeit vakant sind, wirkt sich die Streichung nicht zwangsläufig direkt auf die Gemeinden aus.
Das größte Sparpotential sieht der Ausschuss bei der Region Itzehoe (dazu gehören auch die Gemeinden Kremperheide, Münsterdorf und Lägerdorf): Dort, so lautet die Empfehlung, soll es künftig 9,5 Pfarrstellen geben - derzeit steht den Gemeinden 10,5 Pfarrstellen zu. Da eine Stelle in der Innenstadtgemeinde gerade vakant ist, ist der Stellenplan derzeit aber nicht voll erfüllt. Auch in der Region Elmshorn soll reduziert werden. Eine Dreiviertelstelle steht dort zur Diskussion. In der Praxis handelt es sich allerdings um 25 Prozent, da der aktuelle Stand die Vakanz einer halben Stelle beinhaltet. In der Region Nordwest (Gemeinden in der Wilstermarsch) soll das Soll ebenfalls um eine Dreiviertelstelle herabgesetzt werden (nach jetzigem Stand wäre das noch eine halbe Stelle). Die Region Elbmarschen (Gebiet zwischen Horst, Glückstadt und Krempe) soll eine halbe Stelle streichen, genau wie die Region Südost um Barmstedt. Hintergrund für die Berechnungen sind Überlegungen, die Anzahl der Gemeindeglieder pro Pfarrstelle zu erhöhen. Sind es jetzt 2200 Gemeindeglieder pro Pfarrstelle auf dem Land, sollen es nach den neuen Planungen 2400 werden. Im städtischen Bereich soll ein Pastor für 2800 Gemeindeglieder zuständig sein statt für die bisherigen 2600.
Propst Thomas Bergemann betonte, dass die Gemeinden noch stärker als bisher kooperieren müssen, um ihre Aufgaben in den Gemeinden zu erfüllen. „Ich bin aber nicht für Zwangsfusionen von Kirchengemeinden", betont Bergemann. Sein Kollege Propst Kurt Puls bekräftigt das: "Wir wollen keine neuen Gemeindegrenzen ziehen."
Unter den Pastoren und auch unter den ehrenamtlichen Vertretern waren viele kritische Stimmen zu hören. Von „ausblutenden Gemeinden“ war die Rede und von einer „weiteren Schwächung der Ortsgemeinde“. Einige forderten sogar, dass die 200 000 Euro gänzlich woanders gespart werden sollten. Andere Stimmen stellten die Möglichkeit, fehlende Pastorenstellen aus Gemeindemitteln oder Spendenkonzepten zu finanzieren, zur Diskussion. Außerdem könne man über Regionspfarrstellen nachdenken. „Die Gleichung, dass ein Pastor für eine Gemeinde zuständig ist, kommt nicht mehr hin“, sagte der Synodale Wolfgang Turkat.
Nicht nur die Gemeinden, auch der Kirchenkreis mit den Diensten und Werken sind von den Sparplänen betroffen. So sollen 1,75 vakante Kirchenkreispfarrstellen vorerst nicht wieder besetzt werden. Auch das Diakonische Werk muss den Gürtel enger schnallen als ursprünglich geplant: Statt 417 000 Euro soll es nur 400 000 Euro Zuweisungen aus den Mitteln des Kirchenkreises an die seit kurzem selbstständige gemeinnützige GmbH geben. Als weitere Sparmaßnahme ist geplant, dass einige Stellen ihr Personal künftig aus eigenen Mitteln bezahlen. Über den Haushalt 2010 wird jedoch erst in der nächsten Synodensitzung im November beschlossen.
Acht Rantzau-Münsterdorfer vertreten den Kirchenkreis in der Nordelbischen Synode
Elmshorn (lux).

Acht Kandidaten aus Elmshorn, Itzehoe und Umgebung werden den Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf in der Synode der Nordelbischen Landeskirche vertreten. Sie wurden am Sonnabend während der Tagung der Kirchenkreissynode gewählt. Die Synode ist eines der drei kirchenleitenden Gremien und berät über alle Angelegenheiten der Landeskirche: Sie beschließt den Haushalt, erlässt Gesetze und Verordnungen und wählt die drei nordelbischen Bischöfe. Sie tagt in der Regel zweimal im Jahr.
Die Gruppe der Ehrenamtlichen sind mit Synodenpräsident Günther Szameitpreiks aus Elmshorn, Katja Münzel und Simone Landgraf aus Itzehoe, Günther Kölln aus Horst und Dorothea Schmitt aus Heiligenstedten vertreten. „Es ist mir eine Herzensangelegenheit, Brücken zwischen der Landessynode und unseren Gemeinden zu stärken“, sagt Katja Münzel.
Aus der Gruppe der Pastoren werden Propst Thomas Bergemann und Pastor Friedrich Kleine aus Herzhorn die Interessen Rantzau-Münsterdorfs vertreten. Kleine hat such vorgenommen, die Ergebnisse des Gremiums im Kirchenkreis transparenter zu machen. „Von mir bekommen Sie genau zu hören, was warum beschlossen wurde“, sagt der Pastor. Als Mitarbeiter zieht Ronald Schrum-Zöllner in die Landessynode ein.
Juni
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2009
Mehr als 1000 Gäste feiern Eröffnungsgottesdienst des neuen Kirchenkreises
Bestes Wetter lockt Pfingstmontag auf Schloss Breitenburg
Mit 300, höchstens 500 Gästen hatten die Veranstalter beim Eröffnungsgottesdienst des neuen Kirchenkreises Rantzau-Münsterdorf auf Schloss Breitenburg gerechnet. Die Erwartungen wurden bei weitem übertroffen: Mehr als 1000 Gäste waren am Pfingstmontag gekommen, um bei wolkenlosem Himmel die Predigt von Propst Thomas Bergemann zu hören.
Nicht nur das Wetter passte. Das Datum, 01.06.2009 - genau einen Monat nach offiziellem Inkrafttreten der Fusion, war mit Bedacht gewählt – schließlich symbolisiert das Pfingstfest den Geburtstag der Kirche. Auch der Ort, der Platz vor der ersten protestantischen Kapelle Holsteins, passte zum Anlass. Vor dieser historischen Kulisse, im malerischen Innenhof des Schlosses, kam fast ein bisschen Kirchentagsstimmung auf, als der Chor sein erstes Lied anstimmte.
Propst Bergemann betonte in seiner Predigt, dass Kirchenkreisfusion und auch Kirche an sich kein Selbstzweck sei. „Wir sollten das weitergeben, was uns vorantreibt und Gottes Auftrag verwirklichen“, sagte der Theologe. Bergemann warnte vor einer „Routine des Glaubens.“ Stattdessen müsse auch im neuen Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf echte Spiritualität neu aufleben. Wichtig sei zudem, dass jeder Einzelne zu seinem Glauben stehe und ihn offen erkennbar nach außen trage. „Wir dürfen es nicht zulassen, dass unser Glaube ein Tabu ist, über das nur hinter vorgehaltener Hand geredet wird“, sagte der Propst. „Er sollte ohne Scheu erkennbar sein, wir sollten sagen und leben, was uns wichtig ist.“ Und zwar ohne religiöse Floskeln und dem missionarischen Hammer, wie Bergemann ergänzte.
Schließlich forderte der Geistliche dazu auf „zu feiern, dass Gott sich auf uns einlässt und mit uns Gemeinde bauen will.“ Das taten die Gäste anschließend auch – der Kirchenkreis spendierte dazu die Grillwürstchen und Getränke.
Mai
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2009
Alles neu macht der Mai
(Ein Bericht von Erwin Knorr)
Nach 10jährigen Gesprächen und Verhandlungen war es am 1. Mai 2009 soweit: In Nordelbien (Schleswig-Holstein und Hamburg) gibt es eine neue kirchliche Verwaltungsstruktur. Aus bisher 27 Kirchenkreisen wurden 11. Der Kirchenkreis Rantzau wurde mit unserem Münsterdorfer vereinigt.
Ohne diese freiwillige kleine Fusionslösung wären nach Meinung der Kirchenführung einige kleine Kirchengemeinden auf Dauer nicht lebensfähig gewesen. Und die Alternative – eine Zwangsfusion von Kirchengemeinden wollte niemand.
Der Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf mit seinen 6 Regionen ist nun der zweitkleinste in Nordelbien. Nur Dithmarschen hat noch weniger Kirchenmitglieder. Dennoch umfasst er 39 Gemeinden mit insgesamt 115.000 Mitgliedern. Die kleinste Gemeinde ist Neuenkirchen mit 400 Mitgliedern, wir in Breitenberg haben immerhin aktuell 1.030.
Die größte Gemeinde hat die Friedenskirche in Elmshorn mit 15.000 Mitgliedern.
Eine Weile noch stehen dem neuen Kirchenkreis die beiden Pröpste der alten Kreise vor. Wenn Propst Kurt Puls im August in den Ruhestand geht, wird unser Propst Dr. Thomas Bergemann die Amtsgeschäfte allein weiterführen. Aber dann gibt es noch die Stellvertreterin: Pastorin Christiane Zimmermann.
Das „Kirchliche Verwaltungszentrum“ wird in der Heinrichstraße in Itzehoe zur Zeit erweitert. In Elmshorn verbleiben die Diakonie und andere Dienste und Werke. Im Gemeindehaus Wrist wird das Archiv des Kreises eingerichtet.
Damit die Kirchengemeinden sich vermehrt gegenseitig unterstützen und über ihre Grenzen hinaus blicken, wurden innerhalb des neuen Kirchenkreises 6 Regionen gebildet, in denen die Zusammenarbeit möglichst intensiviert werden soll. Unsere Gemeinde gehört zusammen mit den Gemeinden Hohenlockstedt(2), Kellinghusen(4)-Hennstedt(1) und Stellau-Wrist(5) zur Region Nordost,
Dreifaltigkeitskirche in Hohenlockstedt
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| St. Cyriacus
Kirche in Breitenberg |
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in Hennstedt
in Kellinghusen |
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historische Feldsteinkirche in Stellau/Wrist |
wo im Bereich der Kirchenmusik bereits kleine Fortschritte gemacht werden, wie ein gemeinsames Faltblatt aller Konzerte in dieser Region zeigt, das für interessierte Zuhörer ab sofort auch in unserer Kirche ausliegt. Klar, dass die aktiven Kirchenmusiker bereit sind, sich auch in den anderen Gemeinden zu engagieren!