Am Abend des 12. August erreichte der Meteorstrom der Perseiden seinen diesjährigen Höhepunkt. In der Nacht waren deshalb besonders viele Sternschnuppen zu sehen, sofern man während der Wolkenlücken in den Himmel schaute. Dieser Sternschnuppenstrom heißt Perseiden, weil die Meteore alle dem Sternbild Perseus zu entspringen scheinen.

Er wird aber auch „Tränen des Laurentius“ genannt. Dieser Legende liegt zugrunde, dass nachdem Laurentius am 10. August 258 zu Tode gefoltert worden war, in der Nacht besonders viele Sternschnuppen zu sehen waren. Man sagte, es seien die Tränen des Laurentius, der über die Sünden der Menschen weine.

Die Bilder zeigen einen besonders hellen Meteoriden um 3.17 Uhr morgens, eine Bildmontage mehrerer Sternschnuppen in der Nacht, die alle ihren Ursprung im Sternbild Perseus zu haben scheinen, und die Milchstraße. Zum Vergrößern einfach anklicken.

Im November wird wieder ein Sternschnuppestrom zu sehen sein, wenn auch mit deutlich weniger Meteoren. Dann sind es die Leoniden, die aus dem Sternbild des Löwen zu kommen scheinen. Der Höhepunkt wird in der Nacht vom 17. auf den 18. November sein.

Außerdem wird im November auch der helle Komet Ison erwartet. Die größte Helligkeit soll er, pünktlich zur Adventszeit, am 29. November erreichen, und wird dann manch einen an den Weihnachtsstern erinnern.

Die Tränen des Laurentius 2012 Teil 1

Die Tränen des Laurentius 2012 Teil 2